Meniskusläsionen

Meniskusrisse gehören zu den häufigsten Ursachen für therapieresistente Knieschmerzen. Sie werden bereits im Kindesalter (meistens als Folge von Traumen, insbesondere nach Sportverletzungen) beobachtet. Bei älteren Menschen können Meniskusrisse auch ohne stattgehabtes Trauma entstehen, meistens bedingt durch degenerative Veränderungen (Verschleißerscheinungen).
Wichtig ist zu wissen, dass nicht jeder Meniskusriss Schmerzen bereitet, bzw. vom Betroffenen bemerkt wird. Auch nicht jeder Meniskusriss muss operativ behandelt werden. Bedarf der gerissene Meniskus letztendlich eine operative Therapie werden bestimmte Faktoren bei der Entscheidung über die Art der geeigneten Versorgung (meniskuserhaltende Naht / Teilentfernung des Meniskus) berücksichtigt. Patientenalter, Art des Risses, Beschaffenheit und Stabilität des Meniskusgewebes (intraoperativ beurteilbar) sowie Nebenbefunde (z. Bsp. das gleichzeitige Vorliegen einer Arthrose) sind letztendlich ausschlaggebend. Der Operateur muss hier stets individuell entscheiden.

Intakter Innenmeniskus
Intakter Innenmeniskus

Intakter Innenmeniskus
Nicht reparabler Riss des Innenmeniskus

Intakter Innenmeniskus
Nach Entfernung des nicht reparablen Innenmeniskusanteiles

Intakter Innenmeniskus
Reparable Korbhenkelläsion des Innenmeniskus-Hinterhornes

Intakter Innenmeniskus
Stabile Innenmeniskusrefixation (Arthrex)

Intakter Innenmeniskus
Stabile Innenmeniskusrefixation