Rotatorenmanschettenläsion des Schultergelenks

Diese Art von Verletzung betrifft am häufigsten die Sehne des Supraspinatusmuskels. Dieser bildet den oberen Anteil der Rotatorenmanschette. Der Supraspinatusmuskel und seine Sehne erfüllen eine wesentliche Funktion bei der Zentrierung des Oberarmkopfes im Schultergelenk. Darüberhinaus steuern sie vor allem die vordere und seitliche Armhebung.

Der Riss dieser Sehne kann mehrere Ursachen haben. Nicht nur bestimmte Stürze und Verrenkungen sondern auch degenerative Veränderungen (Verschleißerscheinungen), die bei manchen Patienten mit zunehmendem Alter zu beobachten sind, können bei der Rissentstehung eine Rolle spielen.

Eine konservative Therapie der (kernspintomographisch) bestätigten Ruptur dieser Sehne ist kaum erfolgsversprechend. Eine Heilung des Risses ist durch diese Form der Therapie kaum zu erwarten.

Wenn keine Faktoren vorliegen, die dagegen sprechen, erfolgt die Behandlung in der Regel operativ. Dieser Eingriff bringt sehr gute Resultate mit sich, solange die Sehne in ihrer Beschaffenheit für die Refixation (Naht) geeignet ist. Bestimmte Faktoren, wie z. Bsp. Patientenalter, Alter der Ruptur, Zustand des Muskels und Ausmaß des Sehnenrückzuges sind ausschlaggebend für den Erfolg der Operation.

Intakter Innenmeniskus
Intakte Supraspinatussehne

Intakter Innenmeniskus
Zurückgezogene Supraspinatussehne

Intakter Innenmeniskus
Wenig zurückgezogene Supraspinatussehne

Intakter Innenmeniskus
Supraspinatussehne

Intakter Innenmeniskus
3 Monate nach OP

Intakter Innenmeniskus
3 Monate nach OP